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Die zwei Meeresengen Bosporus und Dardanellen bilden nicht nur die Grenze zwischen Europa und Asien, sondern waren in der Weltgeschichte eher eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen. Als Bindeglied zwischen Europa und Asien spielten die zwei Meeresengen seit jeher eine sehr wichtige Rolle. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass hier der Schauplatz vieler bedeutender Ereignisse aus der Antike wie auch aus unserer Zeit ist. Von Troja bis zu der Gründung vom Byzanz standen diese Ereignisse immer im Mittelpunkt der Weltgeschichte!
Der jeweilige Flughafen des Abflugortes




Flug vom Heimatflughafen nach Istanbul. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Reiseführer. Fahrt zum Zentrum und Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für eine Nacht. Abendessen im Hotel.
Fahrt entlang des Marmarameers nach Hosköy. In Hosköy erwartet Sie das Weingut von Melen, das seit drei Generationen in Familienbesitz ist. Nach der Führung durch die Weinberge und die Kellerei probieren Sie eine Auswahl der charaktervollen Weine des kleinen Gutes (Weinprobe inkl.). Weiterfahrt zum Nationalpark Gelibolu (Gallipoli), wo noch die Spuren des 1. Weltkrieges an den Dardanellen zu sehen sind. Mit einer großangelegten Landungsoperation versuchten 1915 britische und französische Truppen, an den Dardanellen eine Front aufzubauen. Unter hohen Verlusten schlug die osmanische Armee die Invasion zurück. An den Kämpfen um Gallipoli waren auch Deutsche aktiv beteiligt. Sie kämpften in der osmanischen Marine, bei der osmanischen Festungsartillerie in der Meerengenverteidigung, in der osmanischen Fliegerabteilung an den Dardanellen, als Artillerieoffiziere, Marineinfanteristen und Pioniere bei der Verteidigung der Halbinsel Gallipoli. Daneben waren sie als Besatzung deutscher U-Boote in den Meerengen und im Schwarzen Meer im Einsatz. Fährüberfahrt über die Dardanellen und Hotelbezug für drei Nächte an den Dardanellen. Abendessen im Hotel.
Nach dem Frühstück Fahrt nach Troja. Besichtigung, der sagenumwobenen Stadt, die Homer in seinen Epen beschrieben hat und wo Heinrich Schliemann als erster mit Ausgrabungen begonnen hat. Anschließend Studienaufenthalt im neuen Museum von Troja. Es ist das mit Abstand gelungenste Museum der Türkei. Wo das Grabungsareal, in dem Heinrich Schliemann 1870 erstmals seinen Spaten ansetzte, um Homers Epos vom Trojanischen Krieg archäologisch zu untermauern, dem Besucher bis heute vor allem Rätsel aufgibt, gibt das neue Museum Antworten. In dem 11.200 m2 Innenraum werden 2.000 Exponenten dargestellt, die unter mehr als 40.000 Fundstücken sorgfältig ausgewählt wurden. Anschließend Weiterfahrt nach Behramkale; Aufstieg nach Assos. Diese Stadt hat mit seiner grandiosen Stadtbefestigung, dem archaischen Tempel, den Ruinen der Agora und seinen osmanischen Monumenten viele Zeugnisse seiner bedeutenden Geschichtsepochen bewahrt. Von der Akropolis, mit dem einzigen dorischen Tempel Kleinasiens, genießt man ein unvergessliches Panorama. Nach der Besichtigung kurze gemeinsame Wanderung auf der antiken Straße, die einst schon Apostel Paulus während seiner Missionsreise begangen hat. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.
Der Nationalpark Ida-Gebirge (türk. Kaz Daglari) ist ein Landschaftsraum aus tiefen Schluchten und erstaunlich dichten Mischwäldern. Die Stille der Bergwelt wird durchbrochen vom Sprudeln zahlreicher Wasserläufe, die in kleine Bade-Gumpen stürzen. Paris, Sohn des Priamos, wurde im Ida-Gebirge ausgesetzt, nachdem der Traumdeuter Aisakos den Untergang Trojas prophezeit hatte, falls Paris heranwachsen werde. Zeus beobachtete vom höchsten Gipfel aus die Schlachten des Trojanischen Krieges. Der Berg war der Hera heilig, die hier den Zeus verführte, um ihn von den trojanischen Kampfhandlungen abzulenken. Aber auch das Urteil des Paris, das die Vorgeschichte des Trojanischen Krieges in Gang setzte, fand in diesem Gebirge statt: Paris hütete hier Schafherden, als ihm plötzlich die Göttinnen Aphrodite, Athene und Hera erschienen und ihn aufforderten, die Schönste unter ihnen zu wählen. Besuch des Zeus Altars auf dem höchsten Gipfel des Ida Bergs (1.720m). Anschießend eine 2-stündige leichte Wanderung bis zum Wasserfall Mıhlı. Mittagessen im ehem. griechischen Dorf Adatepe in einem 300 Jahre alten Herrenhaus (Konak). Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.
Fahrt nach Istanbul, die Weltstadt am Bosporus. Besuch des Chora-Klosters (gegründet im 6.-7.Jh.). Es ist eines der bedeutendsten Denkmäler der byzantinischen Kunst. Der meisterhafte Mosaikschmuck der Kirche ist der größte aus Byzanz erhaltene Zyklus, entstanden Ende des 13. Jahrhunderts. Im Anschluss Fahrt entlang der byzantinischen Stadtmauern. Die so genannten Landmauern ragen auf einer Länge von fast 6,7 km mit insgesamt 178 Türmen und 9 Toren empor. Hotelbezug für drei Nächte. Abendessen im Hotel.
Besuch des im Jahre 333 von Konstantin d. Gr. vollendeten Hippodroms, des einzigen Ortes, an dem Volk und Herrscher zusammentrafen. Sie sehen die Sultan Ahmet Moschee – auch Blaue Moschee genannt – und die Hagia Sophia, die unter Kaiser Konstantin d. Gr. 326 geweiht und nach zweimaliger Zerstörung im Auftrag von Kaiser Justinian in der heutigen vergrößerten Form wiedererrichtet wurde. Dieses 1500 Jahre alte Bauwerk stellt eine der genialsten Raumschöpfungen der Weltarchitektur dar. Im Anschluss Besuch des Ägyptischen Basars mit zahllosen Gewürzhändlern, wo Wohlgerüche des Orients die Sinne verzücken. Abendessen in einem beliebten Kebabhaus.
Besichtigung des wichtigsten Palastes der Sultane: Topkapi Sarayı; Von diesem Palast aus beherrschten die Sultane viele Jahrhunderte lang das riesige Osmanische Reich. Prächtige Schatzkammern, bedeutende islamische Reliquien und Pavillons aus mehreren Jahrhunderten machen die Besichtigung der Palastanlage zu einem besonderen Erlebnis; Von der Terrasse beim Bagdad-Kiösk hat man einen großartigen Blick auf die Stadt, auf das Goldene Horn und den Galataturm. Im Anschluss Besuch des Yerebatan-Sarayi. Das unterirdische Wasserreservoir, dessen Gewölbe auf 336 Säulen ruht, wurde unter Kaiser Justinian im 6.Jh. erbaut. Am Nachmittag Besuch der Süleymaniye Moschee, mit dem Mausoleum des Sultans Süleyman und der zu dieser Sultansmoschee gehörenden Anlagen.
Zum Abschluss erwartet Sie eine geruhsame Bootsfahrt auf dem Bosporus – unter den beiden großen Hängebrücken hindurch vorbei an mehreren Palästen, Sommervillen, Holzhäusern sowie der Festung Rumeli Hisarı und wieder zurück zum Goldenen Horn. Abschiedsabendessen in einem renommierten Fischrestaurant am Bosporus.
Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen von Istanbul und Rückflug.